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Gemeinsinn – oder wie kämmt sich Ihre Organisation?

Natürlich schneit es auf der Nordhalbkugel in der Regel im Winter. Natürlich könnten wir im Kopfstand gehen, tun es in der Regel jedoch nicht. Natürlich sind Organisationen da, um Menschen mit Produkten und Dienstleistungen zu versorgen, die sie selbst nicht herstellen können oder wollen. Und natürlich orientieren sich alle in einer Organisation Beschäftigten an der bestmöglichen Erfüllung dieser arbeitsteiligen, gemeinsamen Versorgungsaufgabe. Wie wir alle wissen, ist das nur ein Teil der Wahrheit.

Partnerschaft – analoger Weg in digitalen Zeiten?

Warum wollen Menschen mit Führungsaufgaben im 21. Jahrhundert weiterhin in Partnerschaften leben, trotz der Herausforderungen & Versuchungen innerhalb und trotz der wenigen Zeit außerhalb des Arbeitsfelds? Wären situative, kurzfristig flexibel verfügbare On- und Offline-Lösungen nicht zeitgemäßer? Weshalb leben Sie als Führungsperson in einer Partnerschaft?

Führung und Angst II

Das doppelte Zeichen bewusst wahrnehmen

Sie erinnern sich: Wer führt, trifft gerade solche Entscheidungen, bei denen etwas - und nicht nur „etwas“ - auf dem Spiel steht. Wer führt, erzeugt kaum abschätzbare Folgen, für sich und andere. Und: Wer führt, hätte auch (ganz) anders entscheiden können. Schwindelerregend, oder? Bleiben Sie also noch einen Moment bei diesen Zeilen.

Führung und Angst I

Angst ist der Schwindel der Freiheit. (Sören KIERKEGAARD)

Wenn es stimmt, dass Führung genau dort ihren Zweck erfüllt, wo sie Entscheidungen trifft, die anders nicht in nützlicher Frist getroffen werden können, die also eben gerade nicht „wasserdicht“ zu rechtfertigen sind, wer sollte da keine Angst haben, wenn er oder sie Führungsperson ist? Leben wir nicht immer noch in Zeiten, wo Fehler und Niederlagen von vielen tabuisiert, Schwächen für verächtlich gehalten werden? Doch sie, die ungerne ausgesprochen wird, kann ein doppeltes Zeichen sein.

Vertrauen und Kontrolle

Wie weit vertrauen Sie auf Kontrolle?

Wir waren angelangt bei der Frage, worauf denn zu vertrauen wäre. Mutig hatten wir uns vorgewagt in Richtung einer Offenheit, die – grundsätzlich und konkret – bereit ist, vom Sinnvollen auszugehen – sei dieses jetzt schon erkennbar oder noch nicht. Dazu ergänzend jetzt ein Blick auf das Verhältnis von Vertrauen und Kontrolle. Ausgangspunkt ist die Annahme, beide Haltungen haben ihre Berechtigung. Auf den ersten Blick könnten Sie auf die Idee kommen, Sie hätten die freie Wahl.

Finden und Suchen II

... Die Ungewissheit solcher Wagnisse
können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
die im Ungeborgenen sich geborgen wissen,
die in der Ungewissheit geführt werden,
die sich vom Ziel ziehen lassen
und nicht selbst das Ziel bestimmen. (PP)

Wir erinnern uns: Beim letzten Mal waren zuerst die Klippen der Überheblichkeit und Naivität zu umschiffen. Kommt jetzt der Ausflug in die sog. Esoterik-Ecke? Warten wir einen Moment. Umgang mit Ungewissheit ist Tagesgeschäft in Organisationen.

Finden und Suchen

Ich suche nicht – ich finde.

Suchen, das ist das Ausgehen von alten Beständen
und das Finden-Wollen von bereits Bekanntem.
Finden, das ist das völlig Neue.
Alle Wege sind offen, und was gefunden wird,
ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer... (PP)

Klingt es nicht überheblich, einfach vom Finden-Können auszugehen?

Wo Veränderung beginnt

Wie ist es möglich, dass einleuchtende politische, soziale und ökonomische Zukunftskonzepte trotz unmenschlicher Zustände auf so wenig fruchtbaren Boden fallen? Muss sich das so fähige und so zerbrechliche Wesen Mensch grundsätzlich entscheiden, wie es mit seinen paradiesischen Ursehnsüchten und seinem Gefährdet-Sein umgehen will: vertrauensvoll oder ängstlich, mit Zuversicht oder doch eher mit Macht und Gewalt, in Verbundenheit mit Andern oder in unerbittlicher Konkurrenz?

Um ehrlich zu uns selbst und anderen zu sein, müssen wir uns sicher genug fühlen...

Jos de BLOK

Dr. Markus Höning

Tel.: +49 7731 591 48 77
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Gespräche in Zürich, Radolfzell, Villingen und Stuttgart